Richtige Shoppingzentren und Einkaufsstraßen findet man auf Kuba nicht, allerdings gibt es einige Ecken, die sehenswert sind, und wo man kleine Schätze findet. Handarbeiten und äußerst phantasievolle Souvenirs sind an vielen Ecken Havannas zu finden. Aufgrund des Handelsembargos haben die Bewohner der Insel aus der Not eine Tugend gemacht, so findet man nun neben den drei berühmtesten Produkten Rum, Zigarren und kubanischer Musik eine Vielzahl an Schmuck, Accessoires und Kinderspielzeug aus Naturprodukten. Nachbauten der berühmten Oldtimer aus Getränkedosen sind ein beliebtes Mitbringsel der Touristen, jegliche Kleidungsstücke mit dem Konterfei Che Guevaras schon fast ein Selbstläufer.
Wer sich ein Gemälde der vielen Künstler kauft, und dieses mit nach Hause nehmen möchte, muss sich unbedingt ein Zertifikat ausstellen, und auf das Bild einen Stempel machen lassen. Zigarren werde gerne aus Kuba mit nach Hause gebracht, doch sollte man hier auch vorsichtig sein. Die berühmten und qualitativ hochwertigen Habanas kauft man am besten in einer Zigarren-Fabrik. Hier kann man den tabaqueros über die Schulter sehen, und entdecken, welche Kunst in der Herstellung der Zigarren steckt. Die echten Habanas tragen das Siegel "Hecho en Cuba totalmente a mano." Möchte man mehr als derzeit 50 Zigarren ausführen, benötigt man eine Exportrechnung, und die Box muss versiegelt sein.
Beim Kauf dieser Zigarren muss man seinen Reisepass vorlegen, dessen Nummer auf dem Beleg eingetragen wird. Vor den Angeboten, die es zu Genüge auf den Straßen gibt, sollte man sich hüten. Meistens handelt es sich dort um qualitativ schlechte Fälschungen. Zum einen hat man in diesen Zigarren teilweise schon gesundheitsschädliche Dinge gefunden, zum anderen bekommt man sie beim Zoll wieder abgenommen, da man keinen Kaufbeleg vorweisen kann.